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eToro vs. Trade Republic

Wer hat die meisten Aktien? Wer liegt bei Sparplänen vorn? Wer ist günstiger?

eToro vs Trade Republic

Während eToro einer der bekanntesten Online-Broker in Europa ist, gilt Trade Republic als größter Newcomer im Aktienhandel für Privatanleger. Beide Broker verfügen über ein sehr komplettes Angebot und sind sowohl per Web-App als auch per Smartphone-App verfügbar. Doch worin unterscheiden sich eToro und Trade Republic? 

Bei der Antwort auf die Frage „eToro oder Trade Republic“ ziehen wir diese Kategorien heran und vergleichen beide Broker:

Angebot

258

ETFs

1.500
0

davon sparplanfähig

1.500
5.974

Aktien

7.300
0

davon sparplanfähig

2.500
0

Derivate

40.000
30

Kryptowährungen

4

Kosten

0,00 €

Pro Order

1,00 €

- €

Sparpläne

0,00 €

0,00 €

Depotführung

0,00 €

0,00 €

Mindestorder

0,00 €

- €

Mindestorder für Sparplan

10 €

Verfügbarkeit

App

Ja

Web

Ja

8.00 Uhr
– 22.00 Uhr

Handelszeiten

7.30 Uhr
– 23.00 Uhr

eToro vs. Trade Republic: Die größten Unterschiede

  • Anzahl der Aktien: Trade Republic hat mit das größte Angebot an Aktien aller Neobroker in Deutschland. Mit insgesamt Aktien ist das Angebot sehr umfangreich. Um die passenden Titel zu finden, stehen im sogenannten Order Manager von Trade Republic zahlreiche Filter zur Verfügung, sodass Sie mühelos nach verschiedenen Branchen und Geografien suchen können. Bei eToro ist das Aktienangebot mit 5.974 Aktien minimal kleiner und deckt aber dennoch die allermeisten Wünsche ab. Daher Punkt für Trade Republic, wenn auch eToro vollkommen überzeugt.
  • Anzahl der ETFs: Beim ETF-Angebot ist die Entscheidung schon etwas klarer. Mit ETFs hat Trade Republic ein attraktives ETF-Angebot, während Anleger bei eToro mit 258 ETFs eine etwas spärlichere Auswahl haben. Hier macht sich zum ersten Mal die etwas andere Kundengruppe von eToro im Vergleich zu Trade Republic deutlich: Während eToro auf ein aktiveres Trading-Klientel abzielt, fährt Trade Republic eine Doppel-Strategie und versucht Anleger gleichzeitig zum etwas breiter angelegten Sparen per ETFs zu animieren. Fazit zum ETF-Angebot: Klarer Punkt für Trade Republic.
  • Sparpläne: Mit 2.500 Aktiensparplänen und 1.500 ETF-Sparplänen ist das Angebot bei Trade Republic riesig und lässt kaum Wünsche offen. Anleger können außerdem wählen, ob Aktien- und ETF-Sparpläne zur Mitte oder zum Ende eines Monats ausgeführt werden. Darüber hinaus entfällt die Fremdkostenpauschale von 1,00 € komplett. eToro hingegen ist mehr auf aktives Trading anstatt wiederkehrendes Sparen durch Sparpläne ausgerichtet und hat derzeit keine Sparpläne im Angebot. Punkt für Trade Republic.
  • Krypto: Sowohl bei eToro, als auch bei Trade Republic kann man mit Kryptowährungen handeln. Während bei Trade Republic das Angebot mit 4 Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum, Litecoin & Bitcoin Cash) eher überschaubar ist, bietet eToro mit 30 Coins eine große Auswahl. Sogar die beiden Meme-Coins Dogecoin und Shiba Inu sind über eToro handelbar. Punkt für eToro.
  • Social Trading: Bei eToro ist der Community-Faktor sehr groß. Das bedeutet, dass sich Anleger in verschiedenen Bereichen der App zusätzlich informieren und gar mit anderen Tradern austauschen können. Hierfür stehen ein Newsfeed, sogenannte „CopyPortfolios“ sowie die Profile anderer Trader denen man folgen kann, zur Verfügung. Bei Trade Republic gibt es einen solchen Aspekt noch nicht.
  • Derivate: Hier liegt Trade Republic vorne, da bei eToro keine Derivate handelbar sind. Trade Republic hingegen hat über 40.000
    Optionsscheine und Zertifikate verschiedenster Anbieter zur Verfügung.
  • Demokonto: eToro erlaubt innerhalb der App sowie der Web-Anwendung den Wechsel in ein virtuelles Portfolio. Dort haben Anleger die Möglichkeit, das Trading mit virtuellem Spielgeld erst einmal zu üben, bevor in der richtigen eToro-App mit echtem Geld gehandelt werden kann. Im Demokonto stehen alle Funktionen zur Verfügung, die es beim echten Trading auch gibt. Demokontos sind bei eToro komplett kostenfrei, was das Angebot sehr gut abrundet. Bei Trade Republic hingegen gibt es keine Demokonten, weswegen eToro hier klar vorne liegt.
  • Einzahlungsmöglichkeiten: Bei Trade Republic kann einzig per Überweisung eingezahlt werden. Möchten Sie wiederkehrend einzahlen, dann müssten Sie daher einen Dauerauftrag bei Ihrer Bank einrichten, um regelmäßig auf das Trade Republic Konto einzuzahlen. Die Möglichkeit einer Lastschrift (oder gar eines Sparplanes) gibt es nicht. eToro hingegen ist bei den Einzahlungsmöglichkeiten breiter aufgestellt. Es stehen neben der Überweisung auch Paypal, Kreditkarte, Unionpay und einige weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Punkt für eToro, wenn auch eine normale Banküberweisung für die allermeisten Anleger ausreichend ist.
  • Mindesteinzahlung auf das Konto: Hier gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied. Während bei Trade Republic jeder beliebige Betrag eingezahlt werden kann, ist die Mindesteinzahlung bei eToro auf 250 € limitiert. Dies sollte jedoch nur einen kleinen Teil von Anlegern betreffen, da 250 € recht schnell auf mehrere ETFs oder Aktien verteilt sind. Dennoch: Punkt für Trade Republic.

eToro vs. Trade Republic: Die größten Gemeinsamkeiten

  • Gebühren: Bei Trade Republic schlägt eine Fremdkostenpauschale von 1,00 € zu Buche, egal wie klein oder groß der Trade sein mag. Ansonsten fallen keine zusätzlichen Kosten seitens Trade Republic an, denn auch die Depotführung ist kostenfrei. Einziger weiterer Kostenfaktor ist der Spread zwischen Kaufs- und Verkaufspreis, auf den ein Broker allerdings keinen Einfluss hat, da dies Sache des Handelsplatzes dahinter ist. eToro ist im laufenden Trading und der Depotführung ebenfalls kostenfrei, kostet aber 5 € bei jeder Einzahlung auf das Verrechnungskonto des Depots. Schlussendlich erlauben aber beide Neobroker das Trading auf recht günstige Art und Weise.
  • Handelszeiten: Diese sind bei beiden Neobrokern ähnlich. Während bei Trade Republic zwischen 7.30 Uhr und 23.00 Uhr gehandelt werden kann, steht eToro zwischen 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr zur Verfügung.
  • App oder Web: Sowohl eToro, als auch Trade Republic kommen mit einer App und einer Web-Anwendung im Browser daher. Einziger kleiner Unterschied: Trade Republic ist ein Mobile-First-Broker. Das bedeutet, dass in der Entwicklung die App gegenüber der Web-Anwendung immer einen Schritt voraus ist. Bei eToro ist dies genau andersrum. Hier genießt die Web-Anwendung Priorität und erst später fließen neue Features auch in die App mit ein.
  • Watchlist: Bei beiden Neobrokern können favorisierte Unternehmen oder ETFs auf eine Watchlist genommen werden, um diese etwas näher zu beobachten. Lästiges Suchen der immer gleichen Werte fällt daher weg. Wartet man darauf, dass ein Titel eine gewisse Preis-Schwelle unter- oder überschreitet, dann können bei eToro und Trade Republic Preisalarme gesetzt werden, wodurch man als Anleger eine Push-Mitteilung erhält und umso schneller auf Marktbewegungen reagieren kann.
  • Lizenz: Trade Republic und eToro sind beide vollständig lizensiert und stehen unter der permanenten Aufsicht der jeweiligen Behörden. Bei Trade Republic ist dies die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), wohingegen für eToro die Börsenaufsicht in Zypern (Cyprus Securities Exchange Commission) zuständig ist. Hieraus resultiert jedoch ein kleiner Unterschied: Während bei Trade Republic die Einlagensicherung, das heißt die Besicherung der nicht investierten Liquidität, nach deutschem Recht 100.000 € abdeckt, greift das zypriotische Recht bei eToro nur bis zu einer Höhe von 20.000 €.

Beide Neobroker im Einzeltest

Bei neobroker-vergleich.de wurde sowohl eToro, als auch Trade Republic einem detaillierten Einzeltest unterzogen. Diese finden Sie hier:

> Zum Trade Republic Einzeltest

> Zum eToro Einzeltest

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