Die besten Neobroker im Vergleich

Unabhängiger Vergleich der besten Neobroker: TradeRepublic, Smartbroker, flatex‑next, justTRADE im Test mit Erfahrungen und Analysen aus erster Hand.

Wir haben alle großen Neobroker in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Sie getestet!

In diesem spannenden und dynamischen Markt möchten wir Ihnen helfen, den passenden Neobroker für Sie zu finden. Neben umfangreichen Einzeltests mit einem Blick hinter den Vorhang der Anmeldung ziehen wir direkte Vergleiche zwischen den Neobrokern, sodass es Ihnen leicht fällt, die optimale Wahl zu treffen.

Die besten Neobroker auf einer Plattform vergleichen?

Trade Republic Alternativen

👋 Herzlich willkommen auf Deutschlands erster und einziger Vergleichsplattform für Neobroker, einer der spannendsten FinTech-Bereiche derzeit!

Mit einem besonderen Auge für’s Detail widmen wir uns ausschließlich den besonders innovativen Anbietern. Entspricht einer nicht unseren Ansprüchen, dann findet er erst gar nicht den Weg in den Vergleich, versprochen!

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Zeigt mir eure Empfehlung für das Trading via Smartphone.

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Den passenden Neobroker per Widget selbst herausfinden.

Welcher Neobroker passt am besten zu Ihnen?





Trade Republic Test
Empfehlung

Unser Rating:

4.9

Gebühren1 € Fremdkostenpauschale, keine Depotgebühr oder Negativzinsen
Mindestorder0 € Mindestvolumen Sparpläne bereits ab 10 €
Handelbare Aktien, ETFs und Derivate7.500 Aktien davon 1.100 Aktien sparplanfähig
500 ETFs davon 340 ETFs sparplanfähig
40.000 Derivate
Handelszeiten7.30 - 23.00 Uhr
flatex-next Test
Empfehlung

Unser Rating:

4.8

GebührenAb 5,90 € pro Trade zzgl. Fremdspesen
0,1 % Depotgebühr pro Jahr
Mindestorder0 € Mindestvolumen
Handelbare Aktien, ETFs und Derivate> 8.000 Aktien größtes Aktien-Angebot aller Neobroker
>1.000 ETFs davon fast alle ETFs sparplanfähig
>950.000 Derivate größtes Derivate-Angebot aller Neobroker
Handelszeiten8.00 - 22.00 Uhr
justTRADE Test
Empfehlung

Unser Rating:

4.8

Gebühren0 € pro Trade, keine Orderkosten, Depot- und Handelsplatzentgelte
Mindestorder500 € Mindestvolumen pro Trade
Handelbare Aktien, ETFs und Derivate> 7.300 Aktien kostenfreie Realtime-Kurse
>1.000 ETFs 8 Emittenten zur Auswahl
5 Kryptowährungen einziger Neobroker mit Krypto-Angebot
500.000 Derivate
Handelszeiten7.30 - 23.00 Uhr
Smartbroker Test
Empfehlung

Unser Rating:

4.5

GebührenAb 0 € pro Trade, keine Depotgebühr
Mindestorder500 € Mindestvolumen pro Trade
Handelbare Aktien, ETFs und Derivate3.600 Aktien davon 102 Aktien sparplanfähig
605 ETFs davon 270 ETFs sparplanfähig
>18.000 Fonds größtes Fonds-Angebot aller Neobroker
Derivate ebenfalls verfügbar
Handelszeiten7.30 - 23.00 Uhr

Handel nur über Desktop-Anwendung möglich.

Gratisbroker Test
Empfehlung

Unser Rating:

4.5

Gebühren0 € pro Trade, keine Depotgebühr
Mindestorder500 € Mindestvolumen pro Trade
Handelbare Aktien, ETFs und Derivate4.000 Aktien sowie 500 ETFs/ETCs handelbar
>2.000 Fonds zweitgrößtes Fonds-Angebot aller Neobroker
Regelmäßige Trading-Webinare kostenfrei
Handelszeiten8.00 - 22.00 Uhr

Handel nur über Desktop-Anwendung möglich.

Keiner der getesteten Neobroker entspricht Ihren persönlichen Anforderungen, sodass wir Ihnen diesen guten Gewissens empfehlen können. Bitte versuchen Sie es mit anderen Eingaben erneut oder schauen sich einmal unseren Vorschlag unten an.

Trade Republic Test

Trade Republic

Kosten:
1,00 € pro Trade
0,00 € Depotgebühr

Angebot:
7.300 handelbare ETFs

Trade Republic: Der Marktführer

Trade Republic macht es Anlegern sehr leicht an der Börse aktiv zu werden, da Handelskosten von lediglich 1,00 € pro Trade anfallen und auf ein Mindestorder-Volumens komplett verzichtet wird. Mit einer einmaligen Benutzerfreundlichkeit und einem äußerst bequemen Registrierungsprozess ist Trade Republic besonders für Anleger geeignet, die Wert auf eine stetige Verfügbarkeit und hohen Komfort beim Börsenhandel legen. 

Smartbroker: Der Fondsspezialist

Smartbroker besticht vor allem durch die breite Auswahl verfügbarer Wertpapiere und Handelsplätze. So können mehr als 20.000 Wertpapiere an quasi allen deutschen Börsenplätzen gehandelt werden. Anleger haben Ihre Depots bei der DAB BNP Paribas und wissen mit wallstreet:online AG beim Smartbroker einen starken Partner im Hintergrund. Abgerundet wird der Smartbroker durch eine benutzerfreundliche Web-Anwendung. Eine App ist dahingegen erst in Planung.

Smartbroker Test

Smartbroker

Kosten:
Ab 0,00 € pro Trade
0,00 € Depotgebühr

Angebot:
3.600 handelbare Aktien
605 handelbare ETFs

flatex-next Test

flatex-next

Kosten:
ab 5,90 € pro Trade
0,1 % Depotgebühr p.a.

Angebot:
> 8.000 handelbare Aktien
1.000 handelbare ETFs

flatex-next: Der Broker-Dino aus Deutschland

flatex-next überzeugt durch die große Anzahl handelbarer Aktien, ETFs und Derivate. Dies ist durch eine Vielzahl verfügbarer Börsenplätze und Produktpartner zurückzuführen. Ebenfalls hervorzuheben ist die Möglichkeit, per Knopfdruck zur normalen flatex WebFiliale zu wechseln. Abzüge gibt es für überdurchschnittlich hohe Gebühren. Diese sind aber schlichtweg die Kehrseite eines sehr großen Produktangebots und sind bei flatex-next sehr gut zu rechtfertigen.

justTRADE: Der Allrounder

justTRADE ist ein sehr kompletter Neobroker und lässt wenig vermissen: Kunden können sowohl per App, als auch im Web handeln, werden mit einem sehr umfangreichen Produktangebot von verschiedenen Wertpapieren bedient und können gänzlich umsonst handeln. Für Anleger, die über den „normalen“ Handel von Aktien und ETFs hinaus auch verschiedenste Zertifikate, Optionen und gar Kryptowährungen handeln möchten, führt unter den deutschen Neobrokern kein Weg an justTrade vorbei.

Kosten:
0,00 € pro Trade
0,00 € Depotgebühr

Angebot:
> 7.300 handelbare Aktien
> 1.000 handelbare ETFs

finanzen.net zero Test

finanzen.net zero

Kosten:
0,00 € pro Trade
0,00 € Depotgebühr

Angebot:
4.000 handelbare Aktien
300 handelbare ETFs

finanzen.net zero: Von Deutschlands größtem Finanzportal

finanzen.net zero überzeugt vor allem durch ein großes Produktangebot: Mehr als 4.000 Aktien werden durch 300 ETFs, 2.100 Investmentfonds und 180.0000 Derivaten komplettiert. Als exklusiver Handelsplatz von finanzen.net zero agiert die Münchener Börse gettex. finanzen.net zero ist im Web sowie per App verfügbar und ist bekannt dafür, Kundenfeedback aktiv in die Produktentwicklung einfließen zu lassen und dadurch das Angebot noch fokussierter weiterentwickeln zu können.

eToro: Der Social Trading-Gigant

eToro ist einer der weltweit größten Online-Broker und hat als einziger Anbieter ein umfangreiches CopyTrading-Angebot. Per Mausklick können Trader die Ideen anderer Trader kopieren, ohne bei selbst aktiv werden zu müssen. Ein großes Angebot von CFDs und Kryptowährungen komplettieren das Angebot, einzig Sparpläne hat eTro derzeit nicht im Angebot.

Kosten:
0,00 € pro Trade
0,00 € Depotgebühr

Angebot:
5.974 handelbare Aktien
258 handelbare ETFs

Kosten:
0,00 € pro Trade
0,00 € Depotgebühr

Angebot:
Nicht für deutsche Anleger verfügbar

Robinhood: Der Pionier aus den USA

Robinhood ist ein US-amerikanischer Neobroker und gilt mit seinen mehr als 13 Millionen Nutzern in den USA als der Pionier im Markt. Anleger können bei Robinhood Aktien, ETFs, Optionen, Gold und Krypto zu äußerst niedrigen Preisen handeln. Robinhood ist bis dato nur in den USA verfügbar, der Marktstart in Großbritannien wurde im Juli 2020 auf unbestimmte Zeit verschoben. Für Deutschland wurden noch keine Pläne veröffentlicht.

Welcher Neobroker erfüllt meine Vorlieben?

Mit der gestiegenen Lust auf Aktien hierzulande sind Neobroker in aller Munde. Mit Trade Republic, Smartbroker, finanzen.net zero, justTRADE und einigen mehr steht Ihnen als Anleger eine große Bandbreite an Neobrokern zur Verfügung. Doch DEN besten Anbieter gibt es nicht. Wie so oft, kommt es ganz auf Ihre persönlichen Vorlieben an.

Auf neobroker-vergleich.de sind alle relevanten Neobroker auf dem deutschen Markt aufgeführt und ausführlich getestet. Um nicht eine wahllose Aufzählung der Anbieter vorzunehmen, hilft es vielmehr sich darüber im Klaren zu werden, welcher Anleger man eigentlich ist und was man mit der Neobroker-Anlage eigentlich erreichen will.

Falls eines der folgenden Statements auf Sie zutrifft, dann haben wir definitiv eine Neobroker Empfehlung für Sie parat. In aller Kürze (einfach auf die Statements klicken):

 

Welche Aussage trifft auf Sie zu?

„Ich möchte so günstig wie möglich handeln“

Kostentechnisch gibt es bei Neobrokern einige Unterschiede. Dabei reicht das Angebot von komplett kostenfrei bis hin zu Gebühren von 4-8 € pro Trade.

Welcher Neobroker ist einen Blick wert?

→ Bei finanzen.net zero (zum Test) und justTRADE (zum Test) handeln Sie zu 0 € pro Trade. Einziges Manko ist eine Mindestorder von 500 €. Geringfügig teurer ist Trade Republic (zum Test) mit einer sogenannten Fremdkostenpauschale von 1 € pro Trade, dafür entfällt aber die Mindestanlage.

„Eine große Aktien-Auswahl ist Prio 1“

Die größten Unternehmen aus dem deutschen Leitindex DAX sowie Nebenwerte aus dem MDAX, TecDAX oder SDAX sind bei jedem Neobroker handelbar. Möchte man jedoch internationale Aktien handeln oder tiefer ist bestimmte Sektoren eintauchen, dann wird das Feld verfügbarer Neobroker bereits etwas dünner.

Welcher Neobroker könnte für Sie relevant sein?

Hier führen Trade Republic und justTRADE zweifelsfrei das Feld an. Trade Republic (zum Test) ist mit 7.300 handelbaren Aktien der Neobroker, der das größte Aktienangebot vorzuweisen hat. justTRADE (zum Test) ist mit ca. 7.300 verfügbaren Titel nah dran, sodass sich definitiv ein Vergleich lohnt.

 

„Ich möchte einen ETF-Sparplan erstellen“

Damit folgen Sie definitiv DEM Trend des deutschen Investmentmarktes, und das auch völlig zurecht. Neobroker sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, einen ETF-Sparplan einzurichten. Auf zwei Dinge gilt es allerdings zu achten: Die Verfügbarkeit von ETFs verschiedener Indizes, Sektoren oder Länder sowie die Möglichkeit (was nicht immer der Fall ist), in diese auch fortlaufend über einen Sparplan zu investieren.

Diese Neobroker sollten Sie sich anschauen:

Trade Republic oder flatex-next sind hier die richtige Wahl. Beim Berliner Neobroker Trade Republic (zum Test) sind insgesamt 1.500 ETFs handelbar, die allesamt auch sparplanfähig sind. flatex-next (zum Test) kommt mit ca. 1.140 ETFs (ebenfalls alle für Sparpläne geeignet) dem recht nah. Vorteil Trade Republic: Alle ETFs sind kostenfrei besparbar, bei flatex-next reduziert sich die Auswahl in der 0€-Bedingung auf 250 ETFs, die hierfür übrig bleiben.

„Normale Aktien sind mir zu langweilig, ich will Derivate handeln.“

Ganz wichtig vorab: Handeln Sie nur Finanzprodukte, die Sie auch verstehen. Mit Optionsscheinen, Faktor- oder Knockout-Zertifikaten stehen eine breite Auswahl exotischer Produkte zur Verfügung, die oftmals fast schon zu leicht zu erwerben sind.

Diese Neobroker sind einen Blick wert:

flatex-next (zum Test) bietet mit ca. 950.000 verschiedenen Derivaten eine gigantische Auswahl. Bei 500.000 verfügbaren Produkten sollten Anleger bei justTRADE (zum Test) ebenfalls nicht leer ausgehen. Doch auch bei Trade Republic oder finanzen.net zero wird Ihnen beim Derivatehandel nicht langweilig, wenn auch das Angebot etwas kleiner ist.

„Meine einzelnen Trades sind sehr klein“

Während eine Mindestorder von 500 € keine Seltenheit ist, stehen Sie als Anleger mit üblicherweise kleineren Trades dennoch vor keiner verschlossenen Tür.

Diesen Neobroker sollten Sie sich anschauen:

Hier führt um Vivid Invest (zum Test) kein Weg herum. Es gibt keine fixe Depotgebühr, sodass einzig die Ordergebühren relevant sind, um nicht die Rendite eines kleineren Trades bereits vorher aufzufressen. Es fallen Gebühren von 0,5 % des Ordervolumens an (jedoch max. 1 € pro Trade). Zudem können Bruchteile von Aktien gehandelt werden. Das bedeutet, dass auch eine Amazon-Aktie, die eigentlich deutlich im vierstelligen Bereich notiert, trotzdem ins Depot gelegt werden kann. Ebenfalls einen Blick wert ist Trade Republic (zum Test), wo lediglich eine Fremdkostenpauschale von 1 € pro Trade anfällt, zudem Aktiensparpläne (zum Vergleich) erstellt werden können und dadurch ebenfalls Bruchstück-Handel möglich ist.

„Ich handle aktiv verwaltete Investmentfonds“

Hier wird das Angebot sehr klein. Aktiv verwaltete Investmentfonds finden sich nur sehr vereinzelt in den Angebotspaletten von Neobrokern wider.

Welcher Neobroker passt zu Ihnen?

Smartbroker sticht im Vergleich stark hervor. Mit ca. 18.000 handelbaren Investmentfonds ist Smartbroker (zum Test) bei weitem der einzige Anbieter mit einer großen Auswahl von Fonds. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass der Mutterkonzern vom Smartbroker, die wallstreet:online AG, ebenfalls Eigentümer der Fonds-Plattform Fondsdiscount ist und ein breites Fondsangebot damit sehr naheliegend ist.

Neobroker-FAQ: Die häufigsten Fragen

Definition: Was ist ein Neobroker?

Neobroker revolutionieren den Handel mit Aktien, ETFs und anderen Wertpapieren für Privatanleger. Durch erheblich niedrigere Kosten und eine vereinfachte Bedienung traten Neobroker in Konkurrenz zu herkömmlichen (Online-)Brokern. Insbesondere für Anleger, die auf eine intuitive App und ausgezeichnete User Experience Wert legen oder Börsenneulinge sind Neobroker eine interessante Alternative. Der älteste Neobroker ist Robinhood, kommt aus den USA (zum Einzeltest), steht allerdings für Anleger in Deutschland nicht zur Verfügung. Hierzulande ist Trade Republic der führende Neobroker mit mehreren Hunderttausend Kunden (zum Einzeltest).

Was sind die Vorteile eines Neobrokers?

Die Vorteile eines Neobrokers sind vielfältig, vor allem aber sind die radikal niedrigeren Kosten für den Anleger interessant. Eine leichte Bedienbarkeit in der Regel per mobiler App und ein großes Angebot verfügbarer Aktien und ETFs komplettieren die Vorteile gegenüber traditionellen Anbietern. Außerdem sind die Mindestanlage-Summen niedrig und dadurch auch kleine ETF- und Aktiensparpläne möglich. 

Was sind die Nachteile eines Neobrokers?

Durch die geringen Kosten ist eine persönliche Betreuung oder gar ein Filialangebot bei einem Neobroker nicht möglich. Ein weiterer Nachteil ist teils auch die Beschränkung auf einzelne, bzw. einige wenige Handelsplätze. Durch den exklusiven Fokus auf einen einzigen Handelsplatz kann der Neobroker im Hintergrund sicherstellen, eine ausreichend hohe Rückvergütung durch den Handelsplatz zu erhalten, wodurch intern die niedrigen Gebühren ausgeglichen werden. Wichtig: Die Rückvergütungen fließen nur zwischen dem Neobroker und dem Handelsplatz und stellen keine versteckte Gebühr für den Anleger dar.

Wie verdienen Neobroker Geld?

Bei sehr niedrigen oder oftmals gar keinen Gebühren fragt man sich: „Wie generieren Neobroker überhaupt Umsatz?“. Hier kommen Rückvergütungen zwischen der Börse und dem Neobroker ins Spiel. Für jeden Trade, den ein Anbieter an einen Handelsplatz zur Ausführung weiterleitet, erhält er im Gegenzug einen kleinen Bonus. Dieser ist nicht selten größer, als die Ordergebühr, die der Anleger dem Neobroker bezahlt. Ein Beispiel: Während Trade Republic pro Trade eine Fremdkostenpauschale von lediglich 1 € veranschlagt, ist anzunehmen, dass im Hintergrund weitere 2,50 € bis 3,00 € an Rückvergütung fließen (Quelle: finanz-szene.de). Dies ist schlussendlich auch ein Grund, weshalb sich Trade Republic exklusiv auf LS Exchange als Handelsplatz konzentriert, um umgekehrt ein ausreichend hohes Handelsvolumen sicherzustellen.

Was ist das Problem traditioneller Broker?

Lange galt für Privatanleger am Aktien- und ETF-Markt, dass sich der Handel erst ab einem gewissen Volumen pro Order wirklich lohnt. Beträge von 1.000 Euro oder mehr waren schnell notwendig, um Ordergebühren von 10 bis 25 Euro in prozentualer Hinsicht klein genug zu halten. Mit kleinen Beträgen war es daher kaum möglich, ein breit gestreutes Portfolio aus Einzelaktien aufzubauen, und man nicht auf klassischen Fonds zurückgreifen möchte.

Ein oftmals klobiges oder unbeholfenes Design der Benutzeroberfläche, das Fehlen einer App und ein Übermaß an oftmals hochspeziellen (und komplexen) Funktionalitäten taten bei klassischen Brokern ihr übriges. „Einfachheit“ war bis dato noch ein Fremdwort. Wie sich die App von Trade Republic im Neobroker Vergleich schlägt, erfahren Sie hier.

Wie lösen Neobroker das Problem traditioneller Broker?

Das Ziel von Neobrokern ist es, alte Barrieren zu durchbrechen und den Börsenhandel zu demokratisieren. Kurz: Für jedermann zu niedrigen Kosten und geringer Komplexität verfügbar zu machen.

Als Vorreiter unter den Neobrokern hierzulande gilt Trade Republic. Größtes Unterscheidungsmerkmal zu klassischen Brokern sind bei Trade Republic die ausgesprochen niedrigen Gebühren. So kostet der Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers über die App des Berliner Anbieters lediglich 1 Euro, komplett unabhängig vom Ordervolumen. Sparpläne mit ausgewählten Wertpapieren sind sogar gänzlich kostenlos.

Durch diese Herangehensweise konnte Trade Republic erst Mitte April in einer weiteren Finanzierungsrunde ca. 62 Millionen Euro einsammeln, um das eigene Wachstum kräftig anzukurbeln. Doch das seit Anfang 2019 in Deutschland aktive Trade Republic ist keineswegs der einzige Anbieter hierzulande: Mit Smartbroker, finanzen.net zero oder justTRADE steht Anlegern eine bunte Mischung an verschiedenen Anbietern zur Auswahl, die ihren Service teils sogar noch günstiger als der Marktführer anbieten.

Schon die Namensgebung der Anbieter suggeriert einiges: Der Aktien- und ETF-Handels soll vor allem einfach sein. So versteht es sich von selbst, dass die Depotführung bei allen auf dem deutschen Markt verfügbaren Neobrokern kostenlos ist.

Worauf sollte ich bei der Auswahl eines Neobrokers achten?

Neobroker sind sich bei den Gebühren sehr ähnlich. Wertpapierkäufe und -verkäufe sind bei finanzen.net zero, Smartbroker und JustTrade gänzlich kostenfrei, Trade Republic schlägt mit lediglich 1 € zu Buche. Die Kontoeröffnung ist bei jedem Anbieter ebenso kostenfrei, wodurch sich der Test von mehreren Anbietern durchaus lohnt.

Als Anleger müssen sich bei der Auswahl des optimalen Anbieters dennoch die folgenden Fragen stellen:

  • Möchte ich per App handeln oder benötige ich einen Web-Browser?
  • Wie wichtig ist mir eine breite Auswahl an verschiedenen Aktien und ETFs?
  • Will ich die Möglichkeit eines Sparplanes haben?
  • Ist eine Mindestordergröße von 500 € in Ordnung für mich oder möchte ich bereits ab 1 € handeln?

Wir gehen in unserem ausführlichen Test auf all diese Fragestellungen ein und zeigen Ihnen, welcher der optimale Neobroker für Ihre Anforderungen und Bedürfnisse ist. In unseren detaillierten Einzeltests zeigen wir Ihnen außerdem einen Blick hinter die Anmeldeschranke und Webseite der Anbieter, da wir selbst bei jedem Neobroker über ein eigenes Konto verfügen.

Wie kam es zum Neobroker Boom?

Seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 erlebt der Wertpapier-Handel unter Privatanlegern einen regelrechten Boom. War der aktive Aktien- und ETF-Handel per App oder im Web zuvor eher eine Nischenbeschäftigung, starten zunehmend auch weniger finanz-affine Nutzer mit dem Börsenhandel. Stark gesunkene Eintrittsbarrieren, wie etwa eine In-App-Registrierung in weniger als 10 Minuten sowie erheblich gesunkene Kosten, erleichtern dies zusätzlich. Dass die Weltbörsen die Corona-Pandemie zumindest vordergründig erstaunlich schnell verdaut haben, tut in Zeiten von Home Office und Lockdown sein übriges.

Am Jahresanfang 2021 wurde der Neobroker Boom dann ein weiteres Mal befeuert, indem ein regelrechter Run auf sogenannte Meme-Stocks eintrat, wie etwa auf den Gaming-Retailer Gamestop, die Kinokette AMC oder die Elektronikunternehmen Nokia und Blackberry. Nach mehreren Wochen wahrer Kursralleys und munteren Ups und Downs, kehrte jedoch genauso schnell wieder Ernüchterung an den Börsen ein. Was vom Neobroker Boom bleibt, sind Zehntausende neue Erst-Anleger innerhalb kürzester Zeit, von denen sich hoffentlich nicht allzu viele die Finger gleich bei der ersten Börsenerfahrung verbrannt haben.

Neobroker und Kryptowährungen: Ist das möglich?

Der Handel von Kryptowährungen ist möglich, jedoch ist justTRADE derzeit noch der einzige Neobroker, der eine Kombination aus Wertpapier- und Kryptohandel anbietet. Es können insgesamt fünf Kryptowährungen gehandelt werden, darunter natürlich auch Bitcoin und Ethereum. Die Kosten dafür sind bei justTRADE gewohnt niedrig, wodurch der Handel selbst kostenfrei ist und lediglich Spreads in Höhe von maximal 0,3 % anfallen. Zur ausführlichen Analyse des Krypto-Angebotes von justTRADE gelangen Sie hier.

Sehr interessant: Auch Trade Republic hat ein solches Feature vor Kurzem an den Start gebracht. Wie genau der Krypto-Handel bei Trade Republic erfahren Sie hier

Welche Aktien sind aktuell besonders beliebt?

Wir zeigen einen Auszug der aktuell populärsten Aktien unter deutschen Privatanlegern in der Sektion „Beliebte Aktien“. Die Auswahl der präsentierten Aktien basiert auf den Daten verschiedener Finanzportale und Broker, die Aufschluss über die Handelsaktivitäten zulassen. Beliebte Aktien werden nach Sektoren gruppiert, wie etwa E-Mobilität, Wasserstoff und Informationstechnologie. Die Kurse der Unternehmen sind dabei tagesaktuell, Fundamentaldaten jeweils so aktuell, wie es unser Daten-Partner zulässt. Hier erfahren Sie mehr: Zu den beliebten Aktien.

Der neue Trend: Aktiensparpläne

ETF-Sparpläne haben klassischen Fonds-Sparplänen schon längst den Rang abgelaufen, da sowohl bei Kosten als auch bei der Rendite deutliche Vorteile bei ETF-Lösungen liegen. Doch vielen Anlegern reicht das automatische Sparen (jedoch wenig-gezieltes Anlegen in hunderte oder gar tausende Titel auf einen Schlag) nicht mehr aus.

Um das Depot mehr auf die eigenen Anlageideen abzustimmen und dennoch die Sparplan-Idee aufrecht zu erhalten, gibt es in den letzten Monaten einen neuen Trend: Aktiensparpläne. Immer mehr Neobroker bieten an, Aktien in einem wiederkehrenden Turnus (zweiwöchentlich, monatlich, vierteljährlich) automatisch zu besparen, und das oftmals sogar kostenfrei. So können nicht nur Handelskosten gespart werden, sondern auch sukzessive gezielte Positionen von Einzeltiteln aufgebaut und gleichzeitig das Risiko des optimalen Einstiegszeitpunktes (“Cost-Average Effekt”) minimiert werden. Hier erfahren Sie mehr: Zum Aktiensparplan-Vergleich.