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Weltraum Aktien aus Deutschland und den USA

Das wohl bekannteste populärste Raumfahrt-Unternehmen derzeit ist SpaceX, hinter dem der Tesla-Gründer Elon Musk steht. Auch wenn SpaceX noch nicht den Sprung an die Börse gewagt hat, ist das Anlegerinteresse an Weltraum Aktien größer denn je. Es überrascht nicht, dass infolgedessen zahlreiche Unternehmen aus der Raumfahrt-Industrie an die Börse gegangen sind.

Woher kommt der Boom von Weltraum Aktien?

Die Verbreitung von Weltraum Aktien wurde durch den jüngsten SPAC-Boom noch einmal deutlich befeuert. Sogenannte „Special Purpose Acquisition Companies“ bieten als börsennotierte Mantelgesellschaften anderen Unternehmen die Möglichkeit, auf der Überholspur an die Börse zu gehen. Anstatt einen aufwändigen Antrags- und Genehmigungsprozess zu durchlaufen, wird schlichtweg mit einem bereits gelisteten, leeren Unternehmen fusioniert (eine detaillierte Analyse über den SPAC-Markt finden Sie hier).

So ist aus normalen Weltraum Unternehmen auf recht unkompliziertem Wege bereits eine ganze Reihe neuer Weltraum Aktien entstanden. Beispiele hierfür sind:

  • Astra Space, Ltd. (Fusion mit Holicity Inc.)
  • Momentus Inc. (Fusion mit Stable Road Acquisition Corp.)
  • Rocket Lab USA Inc. (Fusion mit Vector Acquisition Corp.)
  • Redwire Space (Fusion mit Genesis Park Acquisition Corp.)

Bekannte Weltraum Aktien

Sind diese Weltraum Aktien den meisten Betrachtern noch recht unbekannt, gibt es einen weitaus bekannteren Player aus Australien: Virgin Galactic. Das von Sir Richard Branson gegründete Unternehmen war einer der ersten Raumfahrt-Firmen überhaupt, die den Sprung an die Börse per SPAC gewagt haben.

Virgin Galactic

Virgin Galactic plant, in Zukunft einen kommerziellen Weltraumtourismus anzubieten. Für schlappe 250.000 US-Dollar sollen Kunden die Erdatmosphäre für einen kurzen Moment verlassen und Schwerelosigkeit am eigenen Leib erfahren können. Konkurrent von Virgin Galactic ist unter anderem das vom Amazon-Gründer ins Leben gerufene Blue Origin, welches neben wiederverwendbaren Raketen auch an einem bemannten Raumfahrt-Programm arbeitet.

Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe etablierterer Unternehmen im Bereich der Luft- und Raumfahrt, die vielen Anlegern von Begriff sein sollten.

Boeing

Als Entwickler der Saturn V-Rakete im Jahr 1969 gilt Boeing als eine der ältesten Weltraum Aktien überhaupt. Heutzutage arbeitet Boeing an eigenen Weltraumtaxis sowie an der stärksten jemals gebauten Rakete unter dem Namen „Space Launch System Rocket (SLS)“, das Astronauten deutlich weiter hinaus ins All als bisher befördern soll. Darüber hinaus baut Boeing auch Satelliten und unterstützt die NASA im Management der Raumstation ISS.

Lockheed Martin

Lockheed Martin kooperiert sowohl mit der NASA als auch kleineren, aufstrebenden Unternehmen, bei der Frage, wie sich in Zukunft Menschen auf den Mond oder den Mars befördern lassen. Darüber hinaus ist Lockheed Martin ebenfalls am SLS-Projekt von Boeing beteiligt. Das Kerngeschäft des Rüstungskonzerns besteht jedoch aus zivilen und militärischen Flugzeugen, Hubschraubern und Lenkwaffen.

Deutsche Weltraum Aktien

Neben zahlreichen amerikanischen Playern wirken auch einige deutsche Raumfahrt Unternehmen bei der Kommerzialisierung des Weltalls mit. Zwei der interessanteste Unternehmen sind die OHB SE sowie die Mynaric AG, deren Aktien beide an der Frankfurter Wertpapierbörse handelbar sind.

OHB SE

Die OHB SE ist eine Technologiegruppe mit Sitz in Bremen, die in den Bereichen Telematik, Raumfahrt und Nutzlasten tätig ist. Dabei ist das Unternehmen keinesfalls ein Newcomer unter den Weltraum Aktien: Bereits im März 2001 ging die damalige OHB Teledata am Neuen Markt der Deutschen Börse an den Start und wird noch heute mit ca. 70% mehrheitlich von die Gründerfamilie Fuchs gehalten. Im Geschäftsjahr 2019 konnte die OHB SE erstmals die Milliardenmarke beim Jahresumsatz überschreiten und führt auch weiterhin das starke Wachstum der Vorjahre fort.

Mynaric AG

Die Mynaric AG mit Sitz im bayrischen Gilching entwickelt Lasertechnologie, die die Weltraum-Kommunikation revolutionieren könnte. Genauer gesagt geht es darum, per Laser große Datenmengen zwischen Flugzeugen, Satelliten und anderen Geräten über eine ultralange Distanz zu versenden. Die Mynaric AG wurde von früheren Mitarbeitern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Jahr 2009 gegründet und ging im Oktober 2017 an die Frankfurter Börse.

Weltraum Aktien kaufen

Alle vorgestellten Unternehmen – mit Ausnahme der beiden privaten Akteure SpaceX und Starlink – können sich Anleger auch ins eigene Depot legen, um an der stark wachsenden Raumfahrtindustrie zu profitieren.

Einen besonders bequemen Börsenhandel bieten sogenannte Neobroker, die den Aktienhandel teils zum Nulltarif anbieten. Per App oder Desktop-Anwendung können auf diese Weise zahlreiche Aktien ge- und verkauft werden oder oftmals gar per Aktiensparplan regelmäßig investiert werden.

Im großen Neobroker-Vergleich werden die relevantesten Akteure auf dem deutschen Markt vorgestellt und getestet. Außerdem können Sie in der Sektion weiter unten ganz einfach testen, welcher Neobroker am besten zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt.

Weltraum ETFs kaufen

Möchten Sie Ihre Weltraum-Geldanlage nicht auf wenige Aktien allein konzentrieren, besteht auch die Option, in einen breiter gestreuten Weltraum-ETF zu investieren. Zwar sind solche Fonds noch etwas rar am ETF-Markt, allerdings haben die Emittenten das Potenzial erkannt. In Zukunft wird das Angebot daher sehr wahrscheinlich stark ausgebaut werden, nicht zuletzt aufgrund einer größeren Anzahl börsennotierter Weltraum Unternehmen.

Einer der bekanntesten Weltraum ETFs ist sicherlich der Ende März 2021 gestartete ARK Space Exploration & Innovation ETF. Gemanagt wird der Fonds von der US-Ikone Cathie Wood und ihrer Gesellschaft ARK Invest. Der ETF bildet börsennotierte Unternehmen der Raumfahrtindustrie ab, investiert jedoch mindestens 80 % des Fondsvermögens innerhalb der USA. Unter einem großen Medienecho gestartet, konnte der ETF den achtstärksten Handelsstart jemals hinlegen, gemessen am Volumen des ersten Handelstages.

In welche Sektoren lässt sich die Industrie unterteilen?

Die Raumfahrtindustrie ist äußerst vielfältig. Eines der Fokus-Gebiete ist die Herstellung von globaler Konnektivität. Noch immer haben ca. 50 % der Erdbevölkerung keinen Zugang zu Internet. Die Revolution des Lebens von so vielen Menschen stellt dabei einen schier gigantischen Markt dar.

Ein weiteres Forschungsfeld sind Flüge und Reisen in Überschallgeschwindigkeit. Die drastische Reduzierung von Flugzeiten per Überschall wäre eine Revolution und befeuert gleichzeitig auch die Träume, noch weiter hinaus ins All zu fliegen, statt nur in der Erdumlaufbahn zu verbleiben.

Zuletzt ist auch die Rüstungsindustrie eng mit der Raumfahrt verbandelt. Nicht selten finden neue Entwicklungen in einer der beiden Sektoren Quer-Verwendung, wie etwa die Erforschung neuer Antriebe, die auch für neuartige Interkontinentalraketen oder Abwehrsysteme relevant sein können.

Weltraum Unternehmen von Elon Musk

Die Weltraum-Avancen von Elon Musk haben nicht unerheblich zur Beliebtheit von Weltraum Aktien unter Privatanlegern beigetragen. Dies resultiert daraus, dass Elon Musk – egal worin er aktiv ist – polarisiert und den Fokus der Öffentlichkeit auf sich zieht. So ist etwa das anfangs erwähnte Raumfahrt-Unternehmen SpaceX nicht das einzige Weltraum-Projekt des Tesla-Gründers. 

Mit Starlink ist Elon Musk auch im Bereich des Satelliten-gestützten Internets aktiv und stellt mittlerweile – nur wenige Jahre nach dem Start der ersten Satelliten im November 2018 – den größten Satellitenbetreiber im Erdorbit dar. So sind derzeit mehr als 1.300 Starlink-Satelliten in der Erdumlaufbahn aktiv, Anträge auf bis zu 30.000 Geräte sind allerdings bereits gestellt. Starlink-Internet steht Privathaushalten in den USA bereits zur Verfügung.

Aktuell sind weder Aktien von SpaceX, noch von Starlink an der Börse handelbar. Aufgrund eines immensen Kapitalbedarfs von beiden Unternehmen ist es in der Zukunft jedoch nicht unwahrscheinlich, dass sich beide aufs Börsenparkett wagen, um zusätzliche Gelder für weiteres Wachstum einzuwerben.

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